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Sklavereiopfer bekommt Lohn

Berlin. Im Fall einer indonesischen Hausangestellten, die von ihrem Arbeitgeber, einem in Berlin lebenden jemenitischen Attaché, jahrelang eingesperrt, ausgebeutet und mißhandelt wurde, hat die Botschaft des arabischen Staates überraschend eingelenkt. »Frau Hasniati bekommt nun wenigstens das Geld für ihre Arbeit nachgezahlt«, berichtete Nivedita Prasad vom Menschenrechtsverein »Ban-Ying« am Mittwoch in Berlin. Erst vor wenigen Tagen hatte sich der Verein mit den Einzelheiten über Hasniatis Martyrium an die Öffentlichkeit gewandt (siehe jW vom 25.1.). Nach Angaben von »Ban-Ying« ist es das erste Mal, daß eine Botschaft Verantwortung für eine Verfehlung von Mitarbeitern übernimmt.(fb/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.01.2008, Seite 4, Inland

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