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Räumungsverkauf bei Telekom-Call-Centern

Berlin. Die Gewerkschaft ver.di hat den Verkauf von sechs Call-Center-Standorten der Telekom-Tochter VCS an den Bertelsmann-Konzern scharf kritisiert. Von dem Verkauf sind laut einer Pressemitteilung der Gewerkschaft vom Donnerstag bundesweit etwa 640 Beschäftigte betroffen. Außer den Standorten in Freiburg und Göppingen befänden sich die anderen Call-Center– Stralsund, Schwerin, Chemnitz und Dresden – alle in den neuen Bundesländern. Der Verkauf sei ein strategischer Offenbarungseid, da in der VCS wichtige Spezialaufgaben für den Konzern erledigt würden, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder nach Bekanntwerden der Vereinbarung. Besonders gravierend sei, daß sich die Telekom bislang geweigert habe, über einen Auslagerungsschutz zu verhandeln.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2008, Seite 2, Inland

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