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Almosen für Zug der Erinnerung

Berlin. Als unangemessen kritisierte die Berliner Initiative »Zug der Erinnerung« am Mittwoch nachmittag die Kostenbeteiligung von 15 000 Euro durch Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) an der Ausstellung zur Geschichte der Deportationen jüdischer Kinder während des Faschismus. Die Bahn kassiert von den Ausstellern 3 Euro Trassengebühr pro Kilometer. Die Gesamtkosten für die rollende Ausstellung, die bereits in 30 Städten Station machte, belaufen sich laut Berliner Zeitung auf etwa 450000 Euro. Allein in Berlin, wo der Zug im April halten soll, rechnen die Veranstalter mit Ausgaben von 25 000 Euro. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.01.2008, Seite 5, Inland

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