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Frauenrechtlerin aus Indien geehrt

Weimar. Mit ihrem Menschenrechtspreis hat die Stadt Weimar am Sonntag den Einsatz der Inderin Nimisha Desai für die Rechte der Frauen in ihrem Heimatland gewürdigt, wie die Thüringer Landeszeitung am Montag berichtete. Desai setze sich unabhängig von Herkunft, Religion und ethnischer Zugehörigkeit für die Frauen ihrer Heimat ein, sagte Oberbürgermeister Stefan Wolf am Montag in Weimar. Die 1962 Geborene sei dabei massiven Anfeindungen und Morddrohungen ausgesetzt. Die Stadt Weimar vergibt den mit 2500 Euro dotierten Preis seit 1995 zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2007, Seite 15, Feminismus

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