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Schlappe für US-Autoindustrie

San Francisco. Der US-Bundesstaat Kalifornien hat im Streit um Ziele zur Verringerung von klimaschädlichen Abgasen einen Erfolg gegen die Autoindustrie in den USA errungen. Kalifornien habe das Recht, Grenzen für den Treibhausgasausstoß von Autos ab 2009 zu regeln, urteilte ein Bezirksrichter am Mittwoch (Ortszeit). Er wies damit die Argumentation der Autokonzerne zurück, die Vorschriften von Kalifornien für eine Senkung der Emissionen bis 2016 um 30 Prozent seien nicht umsetzbar.

Damit muß nun nur noch die US-Umweltschutzbehörde EPA die kalifornischen Regeln absegnen. Diese Zustimmung hat sie bislang verweigert, da sie negative Folgen für US-Autobauer befürchtet. Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger sah sich daher nach dem Urteil von Mittwoch in seiner Politik bestätigt: »Kalifornien und andere Staaten werden sich mit ihrem Ziel durchsetzen, klar gegen den Klimawandel vorzugehen«, erklärte er.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.12.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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