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Dänemark: Mitte-rechts gewinnt

Kopenhagen. Der dänische Ministerpräsident Anders Fogh Rasmussen ist für eine dritte Amtszeit wiedergewählt worden. Trotz leichter Verluste stärkste Partei wurde bei der Wahl am Dienstag mit 26,3 Prozent der Stimmen erneut seine liberale Venstre-Partei. Ihr Koalitionspartner, die Konservative Volkspartei blieb mit 10,4 Prozent nahezu unverändert. Unterstützt wurde die Regierung bislang auch von der Dänischen Volkspartei, die mit ihrem Programm einer strikten Abschottung gegenüber Einwanderern und Asylbewerbern auf 13,8 Prozent der Stimmen kam (plus 0,5 Prozentpunkte). Für eine stabile Mehrheit will Fogh Rasmussen aber offenbar auch die Neue Allianz einbeziehen, die von einem islamischen Einwanderer aus Syrien, Naser Khader, gegründet wurde, um den Einfluß der Dänischen Volkspartei zurückzudrängen. Die Neue Allianz erreichte auf Anhieb 2,8 Prozent der Stimmen und stellt damit fünf Abgeordnete im neuen Parlament, dem Folketing. Die linksgerichtete Opposition kommt zusammen auf 84 Sitze.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.11.2007, Seite 6, Ausland

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