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Marburger Bund kritisiert Kirche
Berlin. Kirchliche Krankenhäuser beuten nach Darstellung des Marburger Bundes ihre Ärzte aus. Bei den Arbeitsbedingungen für Mediziner stünden kirchliche Krankenhäuser an letzter Stelle, teilte die Ärztegewerkschaft am Freitag in Berlin mit. Trotz des christlichen Selbstverständnisses sei »die Ausbeutung ärztlicher Arbeitskraft in diesen Kliniken mit am schlimmsten«.
Nach einer Umfrage unter rund 80 000 stationär tätigen Medizinern werden im Vergleich zu öffentlichen Kliniken in kirchlichen Häusern mehr illegale Dienste abverlangt, Überstunden noch schlechter vergütet und Arbeitszeiten kaum erfaßt. In Schreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, und den Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, forderte die Ärztegewerkschaft die Aufnahme von Tarifgesprächen. (ddp/jW)
Nach einer Umfrage unter rund 80 000 stationär tätigen Medizinern werden im Vergleich zu öffentlichen Kliniken in kirchlichen Häusern mehr illegale Dienste abverlangt, Überstunden noch schlechter vergütet und Arbeitszeiten kaum erfaßt. In Schreiben an den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, und den Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, forderte die Ärztegewerkschaft die Aufnahme von Tarifgesprächen. (ddp/jW)
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