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Entlassen oder heilig

Dem Berliner Friedrichstadtpalast geht es finanziell gar nicht gut. Allein im ersten Halbjahr 2007 häufte das Haus ein Defizit von 2,4 Millionen Euro an. Hauptgrund für den Einbruch soll der Rückgang der Bustouristen sein. Obwohl der Friedrichstadtpalast vom Senat jährlich mit 6,1 Millionen Euro gefördert wird, stehen nun Entlassungen an, ließ der neue Geschäftsführer Berndt Schmidt, der zum 1. November sein Amt antritt, verlauten. Er will zudem die Produktionen des Hauses »internationalisieren«. Gegenüber der Berliner Zeitung bezeichnete er das Ballett und die Kinderrevue als »Heiligtümer« des Revuetheaters, die man nicht klein sparen dürfe.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.10.2007, Seite 12, Feuilleton

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