Am Mittwoch wird die Anna Amalia Bibliothek in Weimar wiedereröffnet. In nur drei Jahren wurde die zum UNESCO-Welterbe gehörende Bibliothek, die im September 2004 gebrannt hatte, restauriert. Das Feuer, das durch einen Kurzschluß ausgelöst worden war, vernichtete rund 50000 seltene Bücher aus dem 16. bis 20. Jahrhundert sowie 35 Gemälde. Die Mansarde und das oberste, dritte Stockwerk des 1562 gebauten Hauses brannten völlig aus. Nur 28000 Bände blieben unversehrt. Es dauerte Monate, die Wasserschäden als Folge der dreitägigen Löscharbeiten zu beseitigen. Den teuersten Verlust beziffert Bibliotheksdirektor Michael Knoche auf eine Million Euro: ein Buch des Astronomen Nikolaus Kopernikus (1473–1543).
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