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04.10.2007
- → Feuilleton
Ick glob’ et nich
Potsdam ist die kinderfreundlichste Stadt Deutschlands. Das ist ein Ergebnis des »Familienatlas 2007«, den das Sozialforschungsinstitut Prognos in Kooperation mit der Zeit und im Auftrag des Bundesfamilienministeriums erstellt hat. Die Studie, für die 439 Kreise und kreisfreie Städte auf ihre »Familienfreundlichkeit« hin untersucht wurden, wird heute in Berlin vorgestellt. Zu den herausragenden Regionen gehören neben Potsdam die Landkreise Nordfriesland und Schleswig-Flensburg, der Main-Tauber-Kreis, Kitzingen, Bernkastel-Wittlich, Tübingen, Breisgau/Hochschwarzwald, Garmisch-Partenkirchen, Erlangen und Baden-Baden. Diese Kreise zeichnen sich aus durch gute Betreuungseinrichtungen, ein reichhaltiges Freizeitangebot, gute schulische Versorgung und »attraktiven Familienwohnraum« bei gleichzeitiger guter Arbeitsmarktlage. Zu den Verlierern, die sowohl arbeitsmarkt- wie familienpolitisch zurückfallen, gehören ehemalige Kohle- und Stahlregionen in Nordrhein-Westfalen als auch Gegenden entlang der früheren innerdeutschen Grenze. Weite Teile der östlichen Bundesländer weisen zwar hohe Arbeitslosigkeit auf, verfügen aber über eine ausgezeichnete Betreuungsinfrastruktur und gute schulische Rahmenbedingungen, etwa kleine Klassen. (ots/jW)
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