-
01.10.2007
- → Inland
Alle wollen in den Westen
Frankfurt/Oder. Auch 17 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung hält die Abwanderung aus den neuen Ländern an. Wie die Märkische Oderzeitung (Sonnabendausgabe) berichtet, gingen im ersten Quartal 2007 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 28 737 Menschen in den Westen. Das waren fast so viele wie in den ersten drei Monaten 2006. Der Ökonom Joachim Ragnitz vom ifo-Institut sprach gegenüber dem Blatt von einer »problematischen Entwicklung, weil vor allem die jungen und qualifizierten Menschen den Osten verlassen«. (ots/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
