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Kinderarmut angeprangert

Essen. Der Deutsche Kinderschutzbund hat die Bundesregierung aufgefordert, Kinderarmut entschlossener zu bekämpfen. Die Regierung solle Bundesländer und Kommunen zum Ausbau der Ganztagsbetreuung verpflichten und dabei finanziell unterstützen, sagte Verbandspräsident Heinz Hilgers am Mittwoch in Essen. Für Kinder von Asylbewerbern, Hartz-IV-Beziehern sowie bei Kindern, für die ein Kinderzuschlag gezahlt werde, solle der Besuch ganztägiger Bildungseinrichtungen kostenlos sein. Mit einer bundesweiten Aktion will die Organisation am heutigen Weltkindertag auf die Kinderarmut in der BRD hinweisen. Für jedes der n2,6 Millionen in Armut lebenden Kinder soll ein Fähnchen aufgestellt werden.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.09.2007, Seite 4, Inland

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