-
06.09.2007
- → Sport
Leichtathletik: Der war’s
Moskau. Der nach positiven Dopingtests zweier Leichtathletinnen vor der WM suspendierte russische Cheftrainer Waleri Kulitschenko soll auch am schwachen Abschneiden bei den Titelkämpfen schuld sein. »Er hatte die Alleinherrschaft und trägt ganz klar die persönliche Verantwortung«, sagte Verbandschef Walentin Balachnitschew, der Rang drei in der Nationenwertung und nur vier Titel als unbefriedigend wertete. Es habe Fehler gegeben, unter anderem bei der Organisation des Vorbereitungscamps in Wladiwostok, beim mehrfach verschobenen Abflug zur WM nach Japan, bei der Unterbringung im Hotel mit störenden Touristengruppen. Außerdem soll Kulitschenko den zwei wegen Dopings gesperrten Werferinnen Hormonblocker untergemischt haben.
(sid/jW)
(sid/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Sport
