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Parodie

Die Kölner Ausstellung mit Aquarellen von Marilyn Manson hat sich nach Angaben seiner Galeristin Brigitte Schenk als Erfolg erwiesen. 16 der gezeigten 33 Arbeiten hätten Käufer gefunden, sagte Schenk. Bemerkenswert sei, daß unter den Käufern überwiegend Kunstsammler waren, die Marilyn Manson als Musiker gar nicht gekannt hätten. Die Ausstellung zeigte Gemälde voller schemenhafter Fratzen und grotesker Verzerrungen. Das für Manson typische Spiel mit Tabus spiegelte sich in Werken wie »Übermensch« oder »Deutsche Kämpferin«, das Adolf Hitler als verschrobenen Transsexuellen zeigt. Allein diese Arbeit sei für einen Preis von 108000 Dollar an einen amerikanischen Sammler gegangen, der auch zwei weitere Werke erstanden habe, berichtete die Galeristin. Mit durchschnittlichen Preisen zwischen 30000 und 80000 Euro für die Papierarbeiten sei Manson auch finanziell für den Kunstmarkt interessant geworden. Die Verkaufsausstellung war am 27. Juni in Köln eröffnet worden. Ende August wurde die Präsentation wieder abgebaut. Als nächstes plant Schenk eine Ausstellung der Aquarelle in Moskau.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.09.2007, Seite 12, Feuilleton

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