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Regierung will es billig haben

Hamburg. Die Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und der Jewish Claims Conference (JCC) über eine Entschädigung Zehntausender Arbeiter in den von den Nazis errichteten Ghettos stehen nach einem Bericht des Spiegel vor dem Aus. Dabei geht es um die Juden, die in den Ghettos einer halbwegs geregelten Arbeit nachgingen und im Unterschied zu den bereits entschädigten Zwangsarbeitern bis heute keine Rente erhalten. Von 70000 Antragstellern lehnte die Deutsche Rentenversicherung 64000 ab, wie das Blatt berichtet. Einen von der Bundesregierung »angebotenen« Betrag von 75 Millionen Euro lehnt die Jewish Claims Conference als zu niedrig ab. »Das ist für uns inakzeptabel«, sagte der deutsche JCC-Repräsentant Georg Heuberger dem Blatt.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2007, Seite 4, Inland

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