Zum Inhalt der Seite

Karl-May-Schau

Das Deutsche Historische Museum (DHM) Berlin zeigt ab heute Gemälde, Zeichnungen und Fotografien aus dem Nachlaß von Karl May (1842–1912). Aus Radebeul wurde der Schreibtisch des Autoren herangeschafft. Die Schau sei sehr biografisch, sagte Kuratorin Sabine Beneke am Donnerstag. DHM-Generaldirektor Hans Ottomeyer versicherte, May werde auch kritisch beleuchtet. Mehr als 200 Millionen Bücher hat der Webersohn verkauft. Die Jugendliteratur kann aber mittlerweile gut auf ihn verzichten. Zur gewachsenen Bedeutung von Mittelerde und Hogwarts erklärte Kurator Johannes Zeilinger: «Die Territorien der Phantasie haben sich geändert.» Die Ausstellung ist bis 6. Januar zu sehen.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.08.2007, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!