-
04.08.2007
- → Inland
Suspendiert wegen Neonazimusik
Berlin. Die Berliner Polizei hat einem ihrer Beamten wegen des Verdachts rechtsextremistischer Umtriebe die Amtsausübung verboten. Wohnungsdurchsuchungen bei ihm und seiner Lebensgefährtin ergaben Hinweise auf Mithilfe bei der Herstellung einschlägiger Musikmedien, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Sichergestellt worden seien CDs, DVDs, mehrere Computer, ein Laptop sowie Bekleidungsstücke mit szenetypischen Aufdrucken. Bereits im Februar und März war den Behörden ein Schlag gegen den Handel mit rechtsextremistischer Musik gelungen. In mehreren Wohnungen hatten Ermittler mehr als 1600 CDs beschlagnahmt. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland