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Regierung: Taliban führen »Medienkrieg«

Berlin. Die Bundesregierung ist offensichtlich bemüht, für die zunehmende Ablehnung ihrer Afghanistan-Politik einen »Medienkrieg« der Taliban verantwortlich zu machen. Außenamtssprecher Martin Jäger sagte am Donnerstag in der ARD, man habe es mit »Zeremonienmeistern des Terrors« zu tun, die versuchten, auf die Diskussion in Europa Einfluß zu nehmen. Die Taliban konzentrierten sich angesichts der im Herbst anstehenden Verlängerung des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan auf Deutschland.

Trotz des Widerstandes aus der Opposition und Teilen der SPD geht die Bundesregierung von der Verlängerung aller drei Afghanistan-Mandate aus. Ein Regierungssprecher sagte in Berlin, das Kabinett werde im September einen Vorschlag zur Fortführung der Einsätze machen.

(AP/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.07.2007, Seite 1, Inland

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