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Verstaatlichung von Panzerfirma erwogen

München. Die Bundesregierung lotet offenbar Alternativen zu einem Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS aus. Für den Fall, dass die Bedingungen für einen Börsengang von KNDS ‌auch im September nicht besser seien, werde auch eine ‌Komplettverstaatlichung der Firma diskutiert, berichtete das Handelsblatt am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise. KNDS hatte das Vorhaben im Juli verschoben, weil Investoren nicht bereit waren, zu der von den Eigentümerfamilien angestrebten Bewertung Aktien zu zeichnen. Bisher ‌ist geplant, dass bei dem Börsengang 20 Prozent der Anteile bei Investoren plaziert werden. Der Bund sollte mit 40 Prozent einsteigen, so dass er auf ebenso viele Anteile käme wie der französische Staat. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.08.2026, Seite 4, Inland

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