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Mehr psychische Erkrankungen

Berlin. Die Betriebskrankenkassen registrieren eine deutliche Zunahme an psychischen Erkrankungen unter den Beschäftigen. Wie der BKK-Bundesverband am Montag in einer Halbjahresbilanz mitteilte, gehen derzeit 8,9 Prozent aller Krankentage auf psychische Störungen zurück. 1976 lag dieser Anteil bei zwei Prozent. Personen, die an psychischen Erkrankungen leiden, fallen den Angaben zufolge auch deutlich länger aus. Während die normalen Ausfallzeiten im Schnitt bei 12,2 Kalendertagen liegen, sind psychisch Kranke im Mittel 30,4 Tage lang dienstunfähig. Nur in Fällen von bösartigen Tumorerkrankungen werden mit 35,5 Tagen noch längere Fehlzeiten registriert.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2007, Seite 4, Inland

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