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Jet-Piloten wollen notfalls verweigern

München. Beim »Verband der Besatzungen strahlgetriebener Kampfflugzeuge« gibt es starke Vorbehalte gegen eine gesetzliche Regelung, entführte Passagierflugzeuge abschießen zu lassen. Der Vorsitzende des Verbandes, Thomas Wassmann, erklärte im Magazin Focus vom Montag, Piloten und Waffensystemoffiziere fühlten sich etwaigen Abschußbefehlen nicht verpflichtet. »Von uns wird niemand eine Passagiermaschine abschießen. Wir wissen ja nicht einmal, ob in dem Flugzeug nur Terroristen sind«, sagte ein Offizier dem Magazin. Befehlsverweigerung sei das nicht: »Man kann auch mal nicht treffen.« In der Montagausgabe der Süddeutschen Zeitung wird ein Offizier mit den Worten zitiert: »Einige würden vielleicht feuern. Trotzdem ist aus unserer Sicht ein Terrorangriff kein Verteidigungsfall.« (uj/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.07.2007, Seite 4, Inland

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