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Paris: Einwanderung erheblich erschwert

Paris. Die neue französische Regierung will die Einwanderung massiv begrenzen. Vor allem der Familiennachzug soll erheblich erschwert werden. Einen entsprechenden Gesetzentwurf beschloß das Kabinett am Mittwoch; im September soll er vom Parlament verabschiedet werden. Ziel der Maßnahmen ist der Umstieg von einer »erlittenen« zu einer »ausgewählten« Einwanderung. Ausländer, die ihren Angehörigen nach Frankreich folgen wollen, sollen künftig schon in ihrem Heimatland einen Sprachtest und eine Prüfung über »republikanische Werte« bestehen müssen. Wer seine Familie nachkommen lassen will, muß in Frankreich über ein Einkommen verfügen, das 1,2 mal dem Mindestlohn (1280 Euro) entspricht.
(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2007, Seite 2, Ausland

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