Zum Inhalt der Seite

Sprache und Glück im technischen Zeitalter

Walter Höllerer (1922–2003) war Lyriker und einer der wichtigsten Professoren der Technischen Universität zu Berlin. 1959 erhielt er die Professur für Neuere Deutsche Literatur. Er hatte sie bis zu seiner Emeritierung 1988 inne. Für seine Studierenden organisierte er die Veranstaltungsreihe »Literatur im technischen Zeitalter«. Anfang der 60er gründete er an der TU das »Institut für Sprache im technischen Zeitalter«, initiierte die Herausgabe einer gleichnamigen Zeitschrift. So füllte er das Anliegen, das die TU Berlin bei ihrer Neugründung nach dem Krieg hatte – die Verbindung und Durchdringung von Technik und Humanismus – mit Inhalten. Zu seinen Ehren sollen nun einmal im Jahr die »Walter Höllerer-Lectures« stattfinden, bei der Geisteswissenschaftler Reden halten werden. Die erste Lecture wird der Germanist Peter von Matt (Uni Zürich) am Donnerstag, dem 12.Juli, 18 Uhr, halten. Titel seines Vortrages: »Glück im Kosmos. Glück in der Literatur«.

(jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2007, Seite 15, Natur & Wissenschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!