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Dabeisein ist alles

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) will um gar keinen Preis vom Stipendienprogramm »20 Jahre friedliche Revolution« ausgeschlossen werden, ein Programm der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Weil Hubertus Knabe den Ausschluß gefordert hat, erklären RLS-Vorstandsvorsitzender Heinz Vietze und Geschäftsführerin Evelin Wittich noch einmal, wie das war mit der »Gründung unserer Stiftung«: »Ausgangspunkte waren der antistalinistische Grundkonsens in unserer Stiftung und zugleich die Kritik Rosa Luxemburgs an der diktatorischen Herrschaftsausübung der Bolschewiki. In einer Vielzahl von Veranstaltungen sowie in Publikationen hat sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung einer prinzipiell kritischen Aufarbeitung der DDR-Geschichte verpflichtet gefühlt.« In der DDR gab es nämlich fast nur die Stasi, aber es gab auch ... – Dissidenten: »Bei der Beschäftigung mit der DDR-Geschichte ist die kritische Auseinandersetzung mit dem Repressions- und Unterdrückungsapparat des MfS ein wichtiges Thema. Allerdings darf die Geschichte der DDR nicht ausschließlich darauf reduziert werden. In zahlreichen Veranstaltungen hat sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung mit der Rolle und den Auffassungen von Dissidenten und Regimekritikern in der DDR beschäftigt.« (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2007, Seite 13, Feuilleton

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