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Irakische Regierung verteilt Öl neu

Bagdad. Nach monatelanger Verzögerung hat die irakische Regierung am Dienstag ein Gesetz zur Verteilung des Ölreichtums beschlossen. Mit der einstimmigen Billigung könne am heutigen Mittwoch die Debatte im Parlament beginnen, teilte Ministerpräsident Nuri al-Maliki in Bagdad mit. Die Verteilung der Einnahmen aus den Ölexporten ist eine zentrale Sorge der sunnitischen Bevölkerungsminderheit. Da sie vor allem in Regionen ohne bedeutende Ölvorkommen leben, befürchten die Sunniten, daß Schiiten und Kurden die Profite monopolisieren könnten.
Südlich von Bagdad schossen Rebellen am Montag einen Kampfhubschrauber der US-Streitkräfte ab. In Bagdad fielen am Dienstag ein Offizier der irakischen Armee und ein Geheimdienstoffizier des Innenministeriums Anschlägen zum Opfer. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2007, Seite 2, Ausland

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