-
04.07.2007
- → Ausland
Mütter von Beslan erheben Klage
Strasbourg. Fast drei Jahre nach dem blutigen Ende der Geiselnahme in einer Schule der Kaukasus-Stadt Beslan haben Mütter und andere Hinterbliebene der Opfer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht. Wie das Gerichts am Dienstag mitteilen ließ, werfen die 89 Kläger Moskau vor, mit dem Einsatz einer Antiterroreinheit gegen die protschetschenischen Geiselnehmer das Blutbad mit verursacht zu haben. Bei der Befreiungsaktion der russischen Sicherheitskräfte waren 332 Menschen – unter ihnen 186 Kinder – getötet worden. Der Gerichtshof prüft zunächst, ob die Klage zulässig ist.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
