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Mütter von Beslan erheben Klage

Strasbourg. Fast drei Jahre nach dem blutigen Ende der Geiselnahme in einer Schule der Kaukasus-Stadt Beslan haben Mütter und andere Hinterbliebene der Opfer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht. Wie das Gerichts am Dienstag mitteilen ließ, werfen die 89 Kläger Moskau vor, mit dem Einsatz einer Antiterroreinheit gegen die protschetschenischen Geiselnehmer das Blutbad mit verursacht zu haben. Bei der Befreiungsaktion der russischen Sicherheitskräfte waren 332 Menschen – unter ihnen 186 Kinder – getötet worden. Der Gerichtshof prüft zunächst, ob die Klage zulässig ist.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2007, Seite 6, Ausland

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