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Peru entschädigt Ureinwohner

Lima. Peru hat zwei seiner Ureinwohnergemeinden für erlittene Gewalt während der jahrelangen Kämpfe zwischen der Armee und Rebellen entschädigt. Ministerpräsident Jorge del Castillo übergab den Ashaninka und den Numatshiguenga am Samstag in San Martín de Pangoa im Nordosten des Landes 125000 Dollar (knapp 92600 Euro). Zahlreiche Angehörigen beider Gemeinden waren in den Jahren 1980 bis 2000 von Kämpfern der Rebellenorganisation Leuchtender Pfad und der Bewegung Tupac Amaru verschleppt worden. Das Geld soll auf Vorschlag der inzwischen aufgelösten Wahrheits- und Versöhnungskommission in Peru für Gemeinschaftsprojekte eingesetzt werden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.07.2007, Seite 6, Ausland

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