Zum Inhalt der Seite

Chirac stellt sich Fragen der Justiz

Paris. Der frühere französische Staatspräsident Jacques Chirac wird sich wegen einer Parteifinanzierungsaffäre schon bald den Fragen der Justiz stellen. Chirac werde sehr wahrscheinlich vor dem 15. September von einem Ermittlungsrichter vernommen, kündigte sein Anwalt Jean Veil am Dienstag im Radio Europe-1 an. Bei den Ermittlungen von Untersuchungsrichter Alain Philibeaux geht es um Scheinarbeitsverträge zugunsten von Chiracs früherer Partei RPR, die mittlerweile in der konservativen Regierungspartei UMP aufgegangen ist. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!