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Nach Brandanschlag Anklage erhoben

Sangerhausen/Halle. Ein halbes Jahr nach dem Brandanschlag auf ein Asylbewerberheim im sachsen-anhaltinischen Sangerhausen müssen sich seit Dienstag vier mutmaßliche Täter aus der Neonaziszene vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Männern und der Frau im Alter von 21 bis 27 Jahren versuchten Mord sowie besonders schwere Brandstiftung vor. Zum Prozeßauftakt vor der Jugendschwurgerichtskammer des Landgerichts Halle schwiegen die Angeklagten. Die Nebenklage, die die Interessen von drei Afrikanern vertritt, wirft der Stadt Sangerhausen vor, sich nach dem Anschlag nicht ausreichend um das Schicksal der betroffenen Asylbewerber gekümmert zu haben. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2007, Seite 5, Inland

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