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Lafontaine fordert höheren Mindestlohn

Berlin. Oskar Lafontaine, Vorsitzender der Fraktion Die Linke, hat die Gewerkschaften am Dienstag aufgefordert, sich bei der Forderung nach einem gesetzlichen Mindestlohn am Niveau vergleichbarer Staaten zu orientieren. Wenn selbst die konservative französische Regierung die Mindestvergütung auf 8,44 Euro anhebe, seien die bisher vom DGB vorgeschlagenen 7,50 Euro »nicht mehr zu halten«, so Lafontaine in einer Erklärung. Der DGB leiste weiteren Reallohnverlusten mit Vorschub, »wenn er sich im Land des Exportweltmeisters beim Mindestlohn mit unterdurchschnittlichen Forderungen begnügt«, so Lafontaine weiter.

(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.06.2007, Seite 4, Inland

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