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Wunschliste des Handwerksverbands

Berlin. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) hat am Montag eine »Wunschliste« für die zweite Hälfte der Legislaturperiode der Bundesregierung präsentiert. »Mit politischen Trippelschritten kommt die große Koalition sicher nicht über die kommenden beiden Jahre«, mahnte Verbandspräsident Otto Kentzler. Er forderte einen zweiten Koalitionsvertrag für die Regierungsarbeit, der weitere »Reformen« festschreiben soll. An erster Stelle des Sieben-Punkte-Katalogs steht die Forderung nach weiteren Steuersenkungen, gefolgt von der Einführung einer Kapitaldeckung als zweite Säule der Pflegeversicherung und »Korrekturen« bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Gefordert wird, den Kündigungsschutz für Betriebe mit bis zu 50 Mitarbeitern »versuchsweise« auszusetzen. Ferner verlangt der ZDH die bessere steuerliche Absetzbarkeit von Handwerksleistungen und einen reduzierten Mehrwertsteuersatz auf selbige.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2007, Seite 5, Inland

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