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Ermittlungen gegen Kölner OB

Köln. Im Zusammenhang mit einem Luxustrip nach St. Petersburg hat die Staatsanwaltschaft Köln ein Ermittlungsverfahren gegen den Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) und weitere Teilnehmer der Reise wegen des »Anfangsverdachtes der Untreue« eingeleitet, wie ein Sprecher der Behörde am Montag mitteilte. Laut einem Bericht des Spiegel hatten der Kölner Oberbürgermeister und neun Mitreisende im Juli 2002 während der Rußland-Reise einer Delegation der öffentlich finanzierten KölnMusik GmbH innerhalb von vier Tagen Kosten in Höhe von etwa 75000 Euro unter anderem in Luxushotels und -restaurants verursacht. Schramma bestreitet die Vorwürfe. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2007, Seite 2, Inland

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