Zum Inhalt der Seite

Schwarzfahren soll teurer werden

Bielefeld. Schwarzfahrer in Bussen und Bahnen sollen nach Plänen des Bundesverkehrsministeriums in Zukunft wesentlich härter bestraft werden. Das Bielefelder Westfalen-Blatt zitiert einen Ministeriumssprecher, wonach das sogenannte erhöhte Beförderungsentgelt bei Ersttätern von 40 auf 60 Euro steigen soll. Bei Wiederholungstätern solle ein Strafgeld bis zu 120 Euro erhoben werden. Um Wiederholungstäter zu erkennen, sollen die Daten der ertappten Schwarzfahrer bei den betroffenen Verkehrsunternehmen für zwei Jahre gespeichert werden. Nach Angaben des Verbandes deutscher Verkehrsunternehmen liegt die Schwarzfahrerquote zwischen zwei und drei Prozent. Der Schaden für die Verkehrsunternehmen betrage mindestens 250 Millionen Euro im Jahr.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.06.2007, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!