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NATO-Skepsis über Putin-Vorschlag

Brüssel/Baku. Die NATO hat skeptisch bis ablehnend auf den Vorstoß des russischen Präsidenten Wladimir Putin reagiert, durch die Nutzung einer Radarstation in Aserbaidschan einen gemeinsamen Raketenschild mit den USA aufzubauen. Es sei »ein bißchen früh« zu urteilen, ob die Station in Gabala tatsächlich für ein gemeinsames Raketenabwehrsystem genutzt werden könne, sagte ­NATO-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer am Freitag auf einer Konferenz in Brüssel. Er sei »kein technischer Experte«, doch scheine ihm der Standort in der Kaukasusrepublik »ein bißchen zu nah an den ›Schurkenstaaten‹«, gegen die sich der Schild wenden solle. Die USA hatten erklärt, das in Polen und Tschechien geplante System solle gegen Raketenangriffe aus dem Iran und Nordkorea schützen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 09.06.2007, Seite 1, Ausland

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