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Straßenschlacht in China

Peking. Rund eintausend Studenten haben sich in der chinesischen Provinzhauptstadt Zhengzhou am Mittwoch abend eine vierstündige Straßenschlacht mit der Polizei geliefert. Die Studenten sollen zwei Autos umgestürzt und eines davon in Brand gesetzt haben, nachdem zwei Beamte einer Kommilitonin ins Gesicht geschlagen hätten, wie das Informationszentrum für Menschenrechte und Demokratie am Donnerstag mitteilte. Die Frau hatte demnach an einer Straße einen Stand errichtet. Fünf Studenten seien von Poli­zisten weggeschleppt worden, hieß es von der Organisation. Vertreter der Polizei, des Sicherheitsdienstes, der Kommunistischen Partei und der Krankenhäuser erklärten, Informationen über die Ausschreitungen seien unklar oder unbekannt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2007, Seite 6, Ausland

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