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Unternehmer fordern »Impulse« von G 8

Berlin/Heiligendamm. Die deutsche Industrie fordert »klare wirtschaftspolitische Impulse« vom G-8-Gipfel in Heiligendamm. Auch Afrika brauche vor allem private Investitionen und nicht nur wohlwollende Spenden, mahnte BDI-Präsident Jürgen Thumann am Mittwoch in Berlin. Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, forderte zudem die Bundesregierung zum Verzicht auf den geplanten Atomausstieg auf. Die vorgesehene Verkürzung der Laufzeiten der Atomkraftwerke sei »nicht nur aus Gründen der Energieversorgungssicherheit verfehlt, sondern auch unter dem Aspekt des Klimaschutzes«. Der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), Anton Börner, erklärte, eine umfassende Liberalisierung des Welthandels sei »die beste Entwicklungspolitik«. Der Gipfel müsse »neue Impulse setzen, um doch noch einen Durchbruch bei der Entwicklungsrunde der WTO zu erreichen«. Industrie- als auch Schwellenländer müßten »sich zu weiteren Zugeständnissen beim Marktzugang« bereit erklären.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.06.2007, Seite 4, Inland

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