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05.06.2007
- → Kapital & Arbeit
Mehr Taschengeld für Ex-Daimler-Chef
Düsseldorf. Ehemalige Spitzenmanager brauchen nicht zu darben, auch wenn sie sich im nachhinein als Nieten erwiesen haben. So kann sich der frühere Boß des Stuttgarter Autokonzerns DaimlerChrysler auf ein höhreres Taschengeld freuen, wenn es zur offiziellen Trennung von Daimler und Chrysler kommt. Denn Jürgen Schrempp hat sich zu seinen Amtszeiten – wie viel andere leitende Angestellte auch – mit Aktienoptionen eingedeckt. Da der Daimler-Kurs durch die angesagte Rückabwicklung der von Schrempp seinerzeit betriebenen Fusion zur »Welt AG« zuletzt stark gestiegen ist, könnte der rüstige Pensionär rund 50 Millionen Euro aus Aktienoptionen erlösen, mutmaßte am Montag das Düsseldorfer Handelsblatt.
Seit der Rücktrittsankündigung von Schrempp im Jahr 2005 stieg der Kurs der Daimler-Aktie demnach um fast 90 Prozent auf über 68 Euro. Sollte der Kurs wieder die 100 Euro erreichen, die er zum Zeitpunkt der Fusion hatte, hätte Schrempp gar Optionen im Wert von rund 100 Millionen Euro. (AFP/jW)
Seit der Rücktrittsankündigung von Schrempp im Jahr 2005 stieg der Kurs der Daimler-Aktie demnach um fast 90 Prozent auf über 68 Euro. Sollte der Kurs wieder die 100 Euro erreichen, die er zum Zeitpunkt der Fusion hatte, hätte Schrempp gar Optionen im Wert von rund 100 Millionen Euro. (AFP/jW)
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