Zum Inhalt der Seite

Organspende bleibt strikt geregelt

Berlin. Organspenden sollen in Deutschland strikt geregelt und völlig freiwillig bleiben. Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) lehnte am Freitag eine Lockerung der Vorschriften ab. Der Nationale Ethikrat hatte dies vorgeschlagen, um die Zahl der Spenderorgane zu erhöhen und mehr Todkranken helfen zu können. Schmidt setzt hingegen auf Aufklärung und bessere Organisation in den Krankenhäusern. Eine für Freitag angekündigte TV-Organspendeshow in den Niederlanden verurteilte sie scharf.

Die Zahl der Organspender in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren zwar um 25 Prozent gestiegen, war aber mit 1259 im Jahr 2006 im internationalen Vergleich immer noch sehr niedrig.
(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.06.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!