Zum Inhalt der Seite

Verhandlungen mit Al-Qaida-Verbündetem

London/Kabul. Die britische Regierung verhandelt mit einem inhaftierten mutmaßlichen Verbündeten von Osama bin Laden, Abu Katada, über eine Freilassung des entführten BBC-Reporters Alan Johnston. Das teilte das Außenministerium in London am Donnerstag mit. Katada, ein Jordanier palästinensischer Herkunft, wird seit 2005 in Großbritannien festgehalten. Er gilt als »geistiger Botschafter in Europa« von Al-Qaida-Chef Bin Laden. Der 45 Jahre alte Johnston wurde am 12. März im Gazastreifen von Bewaffneten verschleppt. Seine mutmaßlichen Entführer haben Katadas Freilassung gefordert.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 18.05.2007, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!