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Brüssel will harte Strafen

Frankfurt/Main. Die EU-Kommission will einem Zeitungsbericht zufolge die Beschäftigung illegaler Einwanderer hart bestrafen. Unternehmer, die Zuwanderer aus Staaten außerhalb der EU ohne Arbeitserlaubnis arbeiten lassen, sollten fünf Jahre lang weder Beihilfen aus Brüssel noch öffentliche Aufträge bekommen, berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Montag unter Berufung auf entsprechende Entwürfe der Behörde. Laut den von EU-Justizkommissar Franco Frattini ausgearbeiteten Plänen sollten die Firmen dem Bericht zufolge auch die Kosten für die Heimfahrt illegal Beschäftigter übernehmen. Könnten Subunternehmen nicht belangt werden, solle der Auftraggeber bestraft werden, zitierte die Zeitung aus den Brüsseler Plänen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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