Zum Inhalt der Seite

Geständnis im BaFin-Prozeß

Bonn. Im Untreueprozeß gegen einen Regierungsdirektor der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. Die in der Anklageschrift erhobenen Vorwürfe seien zutreffend, erklärte der Rechtsanwalt des Angeklagten am Montag vor dem Bonner Landgericht. Sein Mandant habe die Behörde schlichtweg ausgeplündert. Der angeklagte BaFin-Referatschef muß sich wegen Untreue in 249 besonders schweren Fällen sowie Steuerhinterziehung verantworten. Laut Anklageschrift hat der 53jährige mit Scheinrechnungen eines mitangeklagten Unternehmers 6,8 Millionen Euro veruntreut. Damit soll sich der Mann ein Luxusleben in Bonn und Berlin finanziert haben.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen

                                                                                                                                                                Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »ausbildung« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.