Zum Inhalt der Seite

Behörden schlossen über 3000 Betriebe

Peking. In China haben die Behörden wegen Verstößen gegen Umweltauflagen im vergangenen Jahr mehr als 3000 Unternehmen geschlossen. Die Ämter hätten vor allem Industrieanlagen und Baustellen in Regionen mit Trinkwasservorräten geprüft, berichteten die staatlichen chinesischen Me­dien am Montag unter Berufung auf die Umweltschutzbehörde. Sie und fünf weitere Ministe­riumsabteilungen hätten insgesamt 28000 Fälle geprüft; 3176 Unternehmen seien geschlossen und 163 Projekte angehalten worden. Viele davon seien extrem umweltschädigend gewesen, so etwa Stahlfabriken oder Kraftwerke.(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.05.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!