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04.05.2007
- → Feuilleton
jW-Ortswechsel: Der 5. Tag
Viele Kartons sind aus den Fluren bereits verschwunden, die letzten Bücher werden ein- und aussortiert, unsere zwei großen Wandbilder (»Erinnerung an Carlo Giuliani« – den 2001 in Genua erschossenen G-8-Gegner – von Thomas J. Richter, und »Mädchen am Fenster« von Günter Glombitza 1971) haben ihren endgültigen Platz noch nicht gefunden, es fehlen Tische und Stühle, u. a., weil es jetzt mehr Beratungsräume gibt, hier und da sind Handwerker bei der Arbeit, die Reinigungsfirma hat ihren Dienst noch nicht angetreten, der Müll wird eigenhändig in den Keller gebracht und der Staubsauger geschwungen – eben das typische Endstadium eines Umzugs. Allgemeines Ziel ist, das Auf- und Einräumen bis zum kommenden Mittwoch abzuschließen. Das werden wir schaffen, danach wird immer noch genug zu tun übrig bleiben.
Die Gelassenheit, mit der das Packen, Schleppen und Aufbauen insgesamt vonstatten ging, herrscht weiter vor und das Rauchverbot in allen Räumen, das seit dem Einzug gilt, änderte daran nichts. Die Raucher haben es derzeit allerdings nicht schlecht: Sie versammeln sich bei bestem Wetter auf der Terrasse im Erdgeschoß bzw. auf der kleinen Dachterrasse. Mal sehen, wie das wird, wenn es hagelt oder schneit. Befürchtungen, daß die Kolleginnen und Kollegen, die in Räumen Richtung Torstraße sitzen, besonders unter Verkehrslärm zu leiden hätten, haben sich nicht bewahrheitet. (jW)
Die Gelassenheit, mit der das Packen, Schleppen und Aufbauen insgesamt vonstatten ging, herrscht weiter vor und das Rauchverbot in allen Räumen, das seit dem Einzug gilt, änderte daran nichts. Die Raucher haben es derzeit allerdings nicht schlecht: Sie versammeln sich bei bestem Wetter auf der Terrasse im Erdgeschoß bzw. auf der kleinen Dachterrasse. Mal sehen, wie das wird, wenn es hagelt oder schneit. Befürchtungen, daß die Kolleginnen und Kollegen, die in Räumen Richtung Torstraße sitzen, besonders unter Verkehrslärm zu leiden hätten, haben sich nicht bewahrheitet. (jW)
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