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G7: Klimaschutz durch Atomkraft

Washington/Berlin. Die Gruppe der sieben größten Industrieländer (G7) hat sich erneut als Lobbyorganisation der Energiekonzerne hervorgetan. In einer gemeinsamen Erklärung haben sich die G-7-Finanzminister für die Nuklearenergie als eine Alternative zu Öl, Gas und Kohle ausgesprochen. Bei den vorangegangenen Treffen war eine solche Empfehlung vor allem am Widerstand Deutschlands gescheitert.

In dem am Freitag in Washing­ton veröffentlichten Abschlußkommuniqué der Minister heißt es: »Die Diversifizierung (der Energieversorgung) kann fortschrittliche Technologien einschließen wie etwa erneuerbare Energie, Atomkraft und saubere Kohle.« Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte mit Blick auf den G-7-Beschluß, an der Haltung der Bundesregierung zur Atomkraft und zum beschlossenen Ausstieg aus ihrer Nutzung habe sich nichts geändert.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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