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14.04.2007
- → Inland
DGB fordert Grundsicherung für Kinder
Berlin. Angesichts der zunehmenden Kinderarmut in Deutschland fordert der DGB eine Kindergrundsicherung. Sie müsse unabhängig von den Hartz-IV-Leistungen gezahlt werden, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der Berliner Zeitung (Freitagausgabe). Der DGB schlage vor, den Kinderzuschlag von derzeit maximal 140 Euro auszubauen und die Anrechnungsbedingungen so zu lockern, daß Geringverdiener nicht wegen ihrer Kinder zu Hartz-IV-Empfängern würden.
Außerdem plädieren die Gewerkschaften für einen Kinderzuschlag auf das Wohngeld. Nach DGB-Angaben sind derzeit mehr als 1,8 Millionen Kinder auf Hartz-IV-Fürsorgeleistungen angewiesen. Besonders hoch ist das Armutsrisiko für Alleinerziehende, von denen 636000 auf Hartz-IV-Niveau lebten. Der Kinderzuschlag wurde 2005 im Zuge der Hartz-IV-Gesetzgebung eingeführt, unterliegt aber so engen Zuteilungsbedingungen, daß ihn nur wenige Eltern in Anspruch nehmen können.
(ddp/jW)
Außerdem plädieren die Gewerkschaften für einen Kinderzuschlag auf das Wohngeld. Nach DGB-Angaben sind derzeit mehr als 1,8 Millionen Kinder auf Hartz-IV-Fürsorgeleistungen angewiesen. Besonders hoch ist das Armutsrisiko für Alleinerziehende, von denen 636000 auf Hartz-IV-Niveau lebten. Der Kinderzuschlag wurde 2005 im Zuge der Hartz-IV-Gesetzgebung eingeführt, unterliegt aber so engen Zuteilungsbedingungen, daß ihn nur wenige Eltern in Anspruch nehmen können.
(ddp/jW)
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