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Muslimrat fordert Gleichstellung
Berlin. Der neu gegründete Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM) stößt mit seiner Forderung nach rechtlicher Gleichstellung mit den christlichen Kirchen parteiübergreifend auf Ablehnung. KRM-Sprecher, Ayyub Axel Köhler, hatte zuvor betont, die Integration der Muslime hänge davon ab, »inwieweit wir in der deutschen Staatsordnung als Religionsgemeinschaft anerkannt werden«. Dem widersprach der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU). Für eine Anerkennung als Religionsgemeinschaft fehle dem KRM »die Legitimation«. Ähnlich äußerte sich der parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck. Der Dachverband repräsentiere nur ungefähr 15 Prozent der Muslime in Deutschland, mit einem Übergewicht der konservativen bis fundamentalistischen Kräfte.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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