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Heroinprojekt wird weitergeführt

Frankfurt/Main. Das Pilotprojekt zur kontrollierten Heroinabgabe an Schwerstabhängige in sieben deutschen Großstädten darf zumindest in Frankfurt am Main weitergeführt werden. Das Bundes­institut für Arzneimittel und Medizinprodukte kündigte am Donnerstag an, einen Antrag der Stadt, das Projekt weitere drei Jahre fortzusetzen und zugleich auf 150 Teilnehmer auszuweiten, zu genehmigen. Institutschef Reinhard Kurth erklärte zu der Entscheidung, es liege im »öffentlichen Interesse«, daß die Behandlung von Schwerstabhängigen mit dem synthetisch hergestellten Heroin weiter gehe, da diese Therapie offenbar zur sozialen Stabilisierung der Betroffenen führen könne.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.04.2007, Seite 5, Inland

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