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Tiefensee-Pläne in der Kritik

Berlin. Der von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) geplante Klima-Paß für Neufahrzeuge ist nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe kontraproduktiv. Den Ausstoß an Kohlendioxid ins Verhältnis zur Nutzlast zu setzen, komme einer Bevorzugung von schweren Fahrzeugen gegenüber Kleinwagen gleich, kritisierte Umwelthilfe-Geschäftsführer Jürgen Resch am Dienstag in Berlin. Es könne nicht angehen, daß Geländewagen als umweltverträglicher etikettiert würden als ein Smart oder ein Ford Ka. Tiefensees Vorschlag verhöhne jede ernst gemeinte Klimapolitik und grenze an »systematische Volksverdummung«, rügte Resch.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.04.2007, Seite 4, Inland

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