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Späte Einsichten des Peter Hartz

Berlin. Der frühere VW-Manager Peter Hartz hat harte Kritik an den nach ihm benannten Arbeitsmarktgesetzen geübt. Besonders die Regelung, wonach ein Arbeitsloser nur noch zwölf Monate lang das an seinem früheren Einkommen bemessene Arbeitslosengeld I erhält, sei »ein großer Fehler, ein Betrug, wenn sie so wollen, an denen, die jahrelang in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben«, sagte Hartz der Bild am Sonntag. Das habe die von ihm geleitete Kommission zur Reform des Arbeitsmarkts 2002 so nicht vorgeschlagen. Schuld daran, »daß nicht überall, wo Hartz draufsteht, Hartz drin ist«, seien die unterschiedlichen Mehrheitsverhältnisse in Bundestag und Bundesrat, Widerstände in der SPD-Fraktion sowie im Bundesarbeitsministerium gewesen, sagte Hartz weiter. Er sei jedenfalls zu Unrecht »zum Buhmann der Nation geworden«.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.03.2007, Seite 5, Inland

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